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Aufbruch statt Abbruch

aufbrechen statt abbrechen

Abbruch oder Aufbruch?

Zu Schulende und Schulanfang bekommt die Themen Schul- und Studienabbruch oft besondere Bedeutung: Besorgte, ratlose Eltern hoffen auf eine wunderbare Wandlung der Absichten Ihrer Kinder. Die Kinder ihrerseits sind entweder ebenfalls ratlos, hören auf keinen Rat mehr oder wissen (in den seltensten Fällen) im Rausch der Freiheit tatsächlich, was sie jetzt in beruflicher Hinsicht tun werden.

In fast jedem Bekanntenkreis finden sich Menschen, die Ihre Ausbildung ebenfalls einmal abgebrochen haben. Nicht alle davon sind später erfolgreich in ihrem Beruf vorangekommen. Interessant sind allerdings jene Erfahrungen, die diese Erfolgreichen auf ihrem Weg gesammelt haben.

Aus Erfahrungen anderer lernen

Tatsächlich gibt es Merkmale, die in der Praxis gehäuft bei beruflich erfolgreichen Schul- und StudienabbrecherInnen auftreten, und die als Erfolgsfaktoren wenn schon nicht wissenschaftlich nachweisbar, so doch als Tipps einleuchtend und vor allem – bewährt sind.

Besser Aufbruch statt Abbruch!

Wer den Abbruch ins Auge fasst, sollte sich vorher unbedingt Gedanken über den Aufbruch machen:

  • Wer seine Ausbildung – egal in welchem Stadium – abbrechen möchte, sollte unbedingt eine Vorstellung davon haben, wie es beruflich auf eigenen Beinen weitergehen könnte. Je konkreter, desto besser. Ein klares Ziel also für die Zeit nach dem Abbruch. Wenn Sie nichts wirklich Besseres wissen, ist das, was Sie haben, immer noch das Beste!
  • Welche Ihrer Eigenschaften ist Ihrer Meinung nach am bisherigen Misserfolg am stärksten beteiligt? Das liefert Ansatzpunkte für gezielte Arbeit an sich selbst. Wenn es Ihnen gelingt, dieses Hindernis zu überwinden – vielleicht sogar, diese Eigenschaft in eine Stärke zu verwandeln –  dann haben Sie einen Riesenschritt in eine erfolgreiche Zukunft geschafft!
  • Bewerbungsgespräche sind ähnlich Verkaufsgesprächen. Wer sich mit einer abgebrochenen Ausbildung um einen Job bewerben will, sollte sich vorher überlegen, welchen Nutzen das, was er mitbringt, für den Betrieb schafft, der den Job vergibt. Um hier kreative Ideen und Argumente zu finden, wirkt ein Brainstorming im Freundeskreis Wunder. Selbst ausgefallene Kombinationen an gemachten Erfahrungen und Teil-Ausbildungen finden Interessenten, wenn man ihnen nur klar macht, was sie davon haben.
  • Verkaufsgespräche sollen Sicherheit erzeugen und Kaufhemmungen abbauen. Insofern gleichen sie Bewerbungsgesprächen. Der Preis darf hier höchstens temporär eine Rolle spielen: Vereinbaren Sie eine längere Probezeit als üblich, nötigenfalls auch zu einem geringeren Entgelt. Vereinbaren Sie aber auch, dass danach nochmals offen und auf Basis der bis dahin erbrachten Leistung über die Bedingungen gesprochen wird.
  • Mit einer abgebrochenen Ausbildung haben Sie es schwerer als mit einer kompletten, soviel ist klar. Wenn Sie aber glaubwürdig und überzeugend vermitteln, dass Sie etwas Nützliches anbieten können und auch bereit sind, das durch entsprechenden Einsatz zu zeigen, dann bekommen auch Sie irgendwann Ihre Chance beim Aufbruch. Zusatzinfo: Chefs, die den Bewerbungsprozess selbst abwickeln, sind in diesem Punkt risikofreudiger als Personalberater – ein starkes Argument für eine Suche bei KMUs.

Aufbruch zu neuen Ufern

Machen Sie so aus einem Abbruch einen Aufbruch zu neuen Ufern. Tatsächlich gelingt es Menschen immer wieder, sich wie Phönix aus der Asche zu einem erfolgreichen Neubeginn aufzuschwingen. Das passiert aber nicht einfach zufällig – es ist das Resultat sorgfältiger Vorbereitung und gezielter Arbeit an sich selbst.

Beraten Sie sich mit Ihrem Coach – er klärt mit Ihnen die Ausgangssituation, überprüft aus neutraler Perspektive Ihre Optionen und verhilft Ihnen auf dieser soliden Basis zu nachvollziehbaren, individuell angepassten Schritten.

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